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Aufstiegstraum geplatzt Ein Sieg und eine Niederlage reichen nicht mehr zum Aufstieg Die Würfel sind gefallen, die Chance mit 2 Siegen weiter um die Tabellenspitze mitzuspielen, ist vergeben. Dem knappen Sieg gegen das
Schlusslicht aus Gümmer folgt die Niederlage beim Tabellenersten aus Grasdorf. Das Spiel gegen den Tabellenletzten aus Gümmer hatte sich die Mannschaft und die Zuschauer anders vorgestellt. Es sollte ein Zitterspiel
bis zum letzten Ballwechsel werden, der dann glücklicherweise für unsere Jungs positiv ausging.
Julian Heise fehlte studienbedingt, dafür rückte Michael Podwonek erstmals wieder in die Mannschaft. Auch die Doppel mußten daher
umgestellt werden.
Eigentlich hätte die Mannschaft mit 3:0 in Führung liegen müssen, doch unser Spitzendoppel Skvrna / Gomola konnten ihrer Favoritenrolle
nicht gerecht werden und verloren gegen das 2. Gümmerdoppel knapp mit 2:3 Sätzen und 9:11 im letzten Satz. Besser machten es das neuformierte Doppel Podwonek / Alshut - sie schlugen unerwartet das gegnerische Spitzendoppel mit 3:2 und 11:3
im letzten Satz. Wenig Probleme für unser Doppel 3 Grupe / Strahinovic, die klar mit 3:0 Sätzen ihr Spiel gewannen.
Im oberen Paarkreuz zeigte unser Spitzenspieler Jan Skvrna wieder mal seine große Klasse und besiegte seiner Gegenüber Ulf Krone klar mit
3:0 Sätzen und überließ ihm nur 13 Punkte. Unsere Nr. 2, Jan Gomola, mußte sich ein wenig unglücklich mit 2:3 Sätzen und 9:11 Punkten
im letzten Satzen dem Spitzenspieler Stefan Hübner ( Noppenspezialist ) geschlagen geben.
Noch sah alles einigermaßen aus, doch es sollte anders kommen.
Die nächsten 3 Spiele gingen insgesamt verloren.
Rückkehrer Michael Podwonek konnte seine 2:0 Satzführung leider nicht nach Hause bringen und verlor gegen seinen sehr eigenartig spielenden
Gegner Sebastian Zick noch mit 2:3 Sätzen. Hier merkte man schon, dass Michael längere Zeit keinen Schläger mehr in der Hand hatte - es fehlte
seine sonst übliche Sicherheit.
Auch Andre Alshut konnte sein Spiel nicht durchbringen und verlor, mal wieder, knapp und unglücklich im Entscheidungssatz mit 9:11.
Dennis Grupe erging es nicht besser - er verlor klarer mit 1:3.
Besser machte es unsere Nr. 6 - Srdjan Strahinovic - erschlug mit konzentriertem Spiel Holger Rohde klar mit 3:0 Sätzen. Dafür, dass Srdjan
eigentlich aus beruflichen Gründen nicht mehr spielen wollte, erlebt er seinen 2. TT-Frühling und hilft der Mannschaft sehr gut weiter.
Im anschließenden Spitzenspiel ließ Stefan Hübner sehr früh seine Flügel hängen und ergab sich seinem Schicksal. Jan Skvrna entzauberte
ihn mit seinen knallharten Offensivbällen und gewann mit 11:4, 11:4 und 11:7.
Auch Jan Gomola konnte sein Spiel gegen Ulf Krone knapp aber verdient mit 3:2 und 12:10 gewinnen und die Mannschaft mit 6:5 in
Führung bringen.
Leider konnte unsere Mitte nichts beschicken und beide verloren ihre Spiele mit 1:3 Sätzen.
Jetzt begann das große Zittern, denn unsere Jungs lagen mit 6:7 hinten. Dieses Mal konnte unser 3. Paarkreuz mit Dennis Grupe und
Srdjan Strahinovic ihre Spiele gewinnen und uns wieder knapp in Führung bringen.
Wieder einmal mußte das Abschlußdoppel die Entcheidung bringen. Würde unser Doppel 1 es jetzt besser machen? Ja, sie machten es
und ließen sich nicht die Butter vom Brot nehmen und gewannen mit 3:0 Sätzen nicht nur ihr Spiel, sondern brachten auch den Gesamtsieg
nach Haus.
Glück gehabt. Spieler und Zuschauer kamen noch mal mit dem blauen Auge davon.
Neuer Tag, neues Glück. Auf zum Spitzenreiter zu Germania Grasdorf, der völlig unerwartet am Tag zuvor eine 9:5 - Niederlage in Lechstedt
hinnehmen mußte.
Waren nunmehr die Chancen größer? Sollten unsere Jungs die Gunst der Stunde ergreifen? Die Antwort sollte es geben, aber nicht wie erhofft.
Heute stand wieder Julian Heise, der extra aus Aachen angereist war, zur Verfügung. Auch Michael Podwonek sollte erneut, wenn auch nur
im Doppel, zum Einsatz kommen. Unsere Mannschaft ging mit ihrer stärksten Aufstellung an die Tische, geholfen hat es nicht viel, da nicht jeder
unserer Spieler seine stärkste Form an die Tische bringen konnte.
Die Doppel wurden erneut ungestellt, doch heute war der Erfolg von gestern nicht zu wiederholen. Nur unser Doppel 1 mit Skvrna / Gomola
gewannen ihr Spiel kampflos gegen Friedrich / Künzel ( krankheitsbedingt nicht gespielt ). Dieser Schachzug der Germania brachte für ihre beiden
anderen Doppel die gewohnte Aufstellung, die unsere Doppel Heise / Strahinovic und Podwonek / Alshut jeweils mit 3:0 schlugen. Somit lagen
wir mit 1:2 hinten, verloren war noch nichts.
Im Spiel Skvrna gegen Kai Friedrich, der an diesem Tag sehr gut aufgelegt war, fand unser Jan zunächst kein Gegenmittel und verlor die ersten
beiden Sätze ziemlich deutlich. Was war los mit unserem Jan 1 ? Doch Jan wäre nicht Jan, wenn ihm nichts einfiele. Er stellte sein Spiel um und
konnte die beiden folgenden Sätzen klar gewinnen. Doch - ach welch ein Schreck, bei einem sehr gefürchteten Vorhandschüsse verletzte sich
Jan an der Schulter. Was nun? Jan spielte weiter und konnte sich trotz seiner Einschränkung zum Schluß zwar ein wenig glücklich, aber doch
verdient mit 13:11 durchsetzen.
Unsere Nr. 2, Jan Gomola, mußte gegen den Grasdorfer Spitzenspieler Daniel Argut alles versuchen, unsere Mannschaft in Führung zu bringen.
Dieses Vorhaben konne Jan 2 nicht umsetzen und verlor mit 1:3 Sätzen.
Was dann folgte, konnten die Eschershäuser Zuschauer, kaum glauben. Die nächsten 4 Spiele gingen allesamt verloren. Weder die Mitte mit
Julian Heise und Andre Alshut, noch das untere Paarkreuz mit Dennis Grupe und Srdjan Strahinovic
konnten ein Spiel gewinnen. Auch, der zum kleinen Hoffnungsträger gewordene Srdjan, konnte sein Spiel nicht gewinnen, da ihn seine Gegner
zu gut kannten. Schon jetzt war klar, das Spiel konnte nicht mehr gewonnen werden, die Umstellung nach den neuen Q-TTR-Werten hatte der Mannschaft
keinen Vorteil gebracht. Sie stand jetzt schlechter da, als in der Hinrunde.
Es folgte das Spitzenspiel zwischen Argut und Skvrna. Würde Jan 1 überhaupt verletzungsbedingt spielen können? Ja, er spielte, auch wenn es
ihm sichtlich schwer fiel und die Schulter reichlich schmerzte und die seine Rückhand nicht so einsätzen konnte, wie er es gewohnt war. Vielleicht
eine letzte kleine Chance, die Mannschaft, die 2:7 hinten lag, noch mal ein wenig heranzubringen.
Trotz seiner Einschränkungen, Jan gab alles. Nach verlorenem ersten Satz mit 9:11, gewann er den 2. Satz mit 11:7, die Schmerzen wurden stärker.
Auch den 3. Satz konnte er sehr klar und deutlich mit 11:3 gewinnen, da er seine stärkste Waffe, die Vorhand, sehr gut platzieren konnte. Alles
klar zum nächsten Sieg? Nein - Jan verlor den 4. satz mit 9:11.
Im 5. und entscheidenden Satz spielte Jan seine Erfahrung aus und gewann deutlicher mit 11:7. Dieser Sieg wurde nicht nur von seinen
Mannschaftskameraden sichtlich erfreut aufgenommen, sogar die Spieler von Germania zollten ihm ein großes Lob für diesen, unter erschwerten
Bedingungen, erzielten Sieg. Sollte noch was gehen? Dieses Mal fand unsere Mitte besser zu ihren Spielen und konnten jeweils mit 3:1 gewinnen. Julian Heise, zeigte gegen seinen jungen Kontrahenden
Nathaniel Weber, sehr gutes TT und gewann sein Spiel dank einiger sehr guter Vorhandschüsse.
Auch Andre Alshut konnte sich gegen seinen Gegner Sergei Usschtschij mit guten offensiven Vorhandschlägen in Szene setzen und auch verdient
gewinnen und die Mannschaft auf 5:8 heranbringen. Ein kleiner Hoffnungschimmer am Horizont? Ein Remis war noch drin. Doch wieder einmal sollte es anderes kommen. Dennis Grupe konnte trotz mehrmaliger Führung seinen ersten Satz nicht nach Hause bringen und
verlor ihn sehr knapp mit 14:16 ( und dieses nicht zum ersten Mal ). Auch der 2. Satz ging in der Verlängerung mit 10:12 verloren. Die Enttäuschung
in ihm wurde größer, wieder einmal - gerade dann, wenn es notwendig war- fehlte das Quäntchen Glück. Den 3. Satz verlor Dennis dann klarer mit
6:11 - die Luft war raus - das Spiel verloren - die Enttäuschung bei allen ( Spielern und mitgereisten Zuschauern ) riesengroß. Das war es. Der angestrebte und erhoffte Aufstieg nicht erreicht. Trotz größter Anstrengung der Abteilungsleitung konnte das Ziel, um den
Aufstieg mitzuspielen, nicht geschafft werden.
Jetzt gilt es die noch anstehenden Spiele gut über die Bühne zu bekommen und die Planungen für die neue Saison voranzutreiben, um dann
ggf in der nächsten Saison das Ziel des Aufstieges erneut anzustreben. Die Abteilungsleitung wird alles daran setzen, auch für die neue Saison ein schlagkräftige Mannschaft zu präsentieren. |