Erstes Abstiegsendspiel an heimischen Tischen

Für den MTSV Eschershausen steht in der Oberliga ein richtungsweisendes Spiel an. Die Raabestädter empfangen am Sonnabend, 21. Januar, um 17 Uhr den Abstiegskonkurrenten SG Schwarz-Weiß Oldenburg. „Damit wir uns weiter Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen können, müssen wir dieses Spiel gewinnen. Das gleiche gilt aber auch für unsere Gäste. Daher sind wir auf ein sehr heißes Match gefasst“, so Mannschaftsführer André Alshut.

Eine gute Nachricht gibt es schon jetzt: Sören Schway wird nach seinem Armbruch wieder an den Tisch gehen! „Das ist enorm wichtig für uns, so brauchen wir nicht auf zu rutschen“, meinte Alshut. Vom polnischen Spitzenduo Jacek Wandachowicz und Pawel Kibala werden, wie schon beim 9:4-Erfolg im Hinspiel, gegen André Stang und Hendrik Z`dun vier Spielgewinne erwartet. Ganz andere Begegnungen gibt es in den anderen beiden Paarkreuzen. Schway und Julian Heise werden dabei nun auf Nachwuchstalent Heye Köpcke und Johannes Schnabel treffen. Beide spielten in der Hinrunde im unteren Paarkreuz und erzielten dort glänzende Bilanzen. Köpcke fehlte allerdings im Hinspiel, so dass die Nordlichter in der Raabestadt stärker einzuschätzen sind. Allem Anschein nach wird die Partie auch in diesem Paarkreuz entschieden. Denn im unteren Paarkreuz treffen André Alshut und Ersatzspieler Julian Koch auf die ehemalige Mitte der Oldenburger. Hier sind Nico Schulz und Benjamin Ohlrogge klar favorisiert. Spannend dürfte die Frage sein, wie die Gastgeber ihre Doppel aufstellen werden. Gibt es die Sicherheitsvariante oder wagt das Alshut-Team das Risiko? Gerade der Auftakt in den Doppeln kann für den weiteren Verlauf des Spiels von entscheidender Bedeutung sein. „Wir hoffen, dass uns in diesem vorentscheidendem viele Zuschauer lautstark unterstützen. Ein Sieg wäre enorm wichtig“, so Abteilungsleiter Friedhelm Bandke.

Michael Podwonek

Glänzender Rückrundenauftakt für MTSV Eschershausen II

Mit einem 9:5-Sieg im Gepäck trat der MTSV Eschershausen II mit guter Laune die Heimreise vom Spiel in der Bezirksoberliga beim TSV Algesdorf II an. „Wir waren, trotz des wenigen Trainings, gut drauf und haben dieses Spiel verdient gewonnen. Damit sollten wir uns nun endgültig aller Abstiegssorgen entledigt haben“, meinte ein sehr zufriedener Mannschaftsführer Michael Podwonek.

Zu Beginn pokerten die Gastgeber in ihren Doppeln – doch diese Taktik ging nicht auf. Denn Mendyk/Meyer siegten sicher gegen das vermeintliche Spitzendoppel und Spendrin/Podwonek stellten sich nach anfänglichen Problemen immer besser auf das eigentliche Spitzendoppel ein und gewannen in vier Sätzen. Im Spitzenpaarkreuz gelang dann Podwonek die große Überraschung, als er den gegnerischen Spitzenspieler nach hartem Kampf mit 11:8 im fünften Satz bezwang. Ein weiterer Punktgewinn gelang den Raabestädtern im Spitzenpaarkreuz dann nicht mehr. Dafür trumpften aber das mittlere und untere Paarkreuz auf. In der Mitte war Lukas Mendyk nicht zu bezwingen und Julian Koch punktete ganz sicher im zweiten Abschnitt. Sascha Fenz zeigte wieder einmal seine Kämpferqualitäten und gewann zunächst in fünf Sätzen. Patrick Meyer kam durch seine guten Aufschläge immer wieder zu schnellen Punkten und siegte in vier Sätzen. Den umjubelten Siegpunkt fuhr Fenz ganz sicher in drei Sätzen ein. Spielbericht: Paul/Bosselmann – Mendyk/Meyer 0:3, Henne/Buhr – Spendrin/Podwonek 1:3, Matthies/Rutke – Koch/Fenz 3:0, Henne – Podwonek 2:3, Matthies – Spendrin 3:0, Buhr – Koch 3:1, Paul – Mendyk 0:3, Bosselmann – Meyer 1:3, Rutke – Fenz 2:3, Henne – Spendrin 3:2, Matthies – Podwonek 3:0, Buhr – Mendyk 2:3, Paul – Koch 1:3, Bosselmann – Fenz 0:3.

Michael Podwonek

Trotz Niederlage – MTSV Eschershausen verkauf sich gut bei 96

Für den MTSV Eschershausen war das Spiel bei Hannover 96 in der Oberliga ein Test vor dem viel wichtigeren ersten Abstiegsendspiel an diesem Wochenende. So probierten die Raabestädter bei den Roten in den Doppeln neue Paarungen aus. Doch die Gastgeber erwiesen sich dabei als zu stark – so ging das Spiel mit 4:9 verloren. „Wir haben in den Einzeln teilweise gut dagegen gehalten und entsprechende Schlüsse für das Oldenburg-Spiel ziehen können“, so Mannschaftsführer André Alshut.

Der Start in den Doppeln verlief nicht wie erhofft, denn alle drei Spiele gingen verloren. Eine Überraschung lag dann beim Spiel von Pawel Kibala gegen den ehemaligen Zweitliga-Akteur Richard Hoffmann in der Luft. Der Raabestädter führte mit 2:0 nach Sätzen und wähnte sich bei der 4:1-Führung bereits auf der Siegerstraße. Doch die Auszeit Hoffmanns brachte Kibala außer Tritt und Hoffmann kam immer besser in Spiel. So unterlag Kibala noch in fünf Sätzen. Besser machte es sein Landmann Jacek Wandachowicz. Nach verlorenem ersten Satz, drehte der polnische Spitzenspieler gegen Zak Wilson mächtig auf und siegte sicher in vier Sätzen. Auch in den beiden anderen Paarkreuzen gab es Punkteteilungen. Im mittleren Paarkreuz zeigte Julian Heise eine bärenstarke Leistung und bezwang Max Kulins unerwartet deutlich in vier Sätzen. David Walter hielt gegen Ondrej Kunz gut mit und musste sich, nach vergebenem Matchball, noch mit 13:15 im Entscheidungssatz beugen. Ein gutes Spiel zeigte auch Ersatzspieler Lukas Mendyk, der sich erst in vier Sätzen geschlagen gab. Den 3:6-Zwischenstand markierte dann Kapitän Alshut, der sich in einem knappen Spiel in vier Sätzen gegen Alexander Hage behauptete.

Das Spitzeneinzel verlief dann nicht wie erwartet. Wandachowicz legte nochmals eine Schippe drauf und ließ Hoffmann beim 11:6, 11:8 und 11:8 nicht den Hauch einer Chance und zeigte damit eindrucksvoll, dass er zu den besten Spielern der Klasse zählt. Doch mehr war für die Raabestädter dann nicht mehr drin. Die drei restlichen Spiele gingen alle in vier Sätzen verloren. „Wir hoffen, dass Sören Schway beim nächsten Spiel gegen Oldenburg dabei sein wird. Hier sind für uns zwei Punkte Pflicht“, so Abteilungsleiter Friedhelm Bandke. Spielbericht: Hoffmann/Wilson – Wandachowicz/Walter 3:0, Kulins/Hage – Kibala/Alshut 3:1, Kunz/Hartstang – Heise/Mendyk 3:0, Hoffmann – Kibala 3:2, Wilson – Wandachowicz 1:3, Kulins – Heise 1:3, Kunz – Walter 3:2, Hartstang – Mendyk 3:1, Hage – Alshut 1:3, Hoffmann – Wandachowicz 0:3, Wilson – Kibala 3:1, Kulins – Walter 3:1, Kunz – Heise 3:1.

Michael Podwonek

MTSV Eschershausen bei Hannover 96 vor unlösbarer Aufgabe

Vor einer unlösbaren Aufgabe steht der MTSV Eschershausen in der Oberliga. Die Raabestädter stellen sich am Sonnabend, 14. Januar, um 15 Uhr beim Tabellendritten Hannover 96 vor. Gegen die Roten steht Sören Schway aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung. Schway hat sich in der Winterpause den linken Unterarm gebrochen. „Sören ist im leichten Aufbautraining und wir hoffen, dass er die entscheidenden Spiele gegen den Abstieg mitmachen kann“, so Mannschaftsführer André Alshut.

So wird der MTSV Eschershausen mit seinen beiden polnischen Spitzenspielern Jacek Wandachowicz und Pawel Kibala im Spitzenpaarkreuz antreten. Kann „Wanda“ dabei seinen Erfolg über den ehemaligen Zweitligaakteur Richard Hoffmann wiederholen? Im mittleren Paarkreuz hat sich David Walter, auf Grund der Verletzung von Schway, zur Verfügung gestellt und wird zusammen mit Julian Heise auf Max Kulins und Ondrej Kunz treffen. Dabei gehen die beiden Raabestädter in alle Begegnungen als klarer Underdogs. Dies ist bei André Alshut und Ersatzspieler Lukas Mendyk im dritten Paarkreuz nicht anders. „Wir können nur versuchen, die Niederlage in Grenzen zu halten. Die Punkte müssen wir in den Spielen gegen die direkten Konkurrenten holen“, so Alshut.

Michael Podwonek

MTSV Eschershausen II stellt sich beim TSV Algesdorf II vor

Der MTSV Eschershausen II beginnt die Rückrunde in der Bezirksoberliga mit einem Auswärtsspiel. Das Vollgas-Team stellt sich am Sonntag, 15. Januar, um 13 Uhr beim TSV Algesdorf II vor. „Wir hatten nur zwei Trainingstage vor diesem Spiel zur Verfügung. Mal sehen, wie sich das auswirkt“, gibt sich Mannschaftsführer Michael Podwonek etwas pessimistisch. 

Während die Gäste mit ihrer Stammformation antreten, gibt es bei den Gastgebern Änderungen gegenüber der Hinrunde. So rückte Dominik Schöttelndreier in die erste Mannschaft – dafür rutschte David Matthies in das zweite Team herunter. Die ehemalige Nummer eins Ingo Hasemann, der aus Verletzungsgründen in der Hinrunde nur zweimal spielte, schlägt nun an Position drei auf. „Wenn Algesdorf mit der Stammformation antritt, wird das ein ganz schweres Spiel. Wir wären dann mit einem Punkt mehr als zufrieden“, so der Mannschaftsführer.

Michael Podwonek